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Leichte Sprache mit künstlicher Intelligenz

Überblick Leichte Sprache mit künstlicher Intelligenz

Artikel - Info:
  • Anspruch: einsteigen
  • Aufwand: 5 bis 15 Minuten
  • Zielgruppe: Öffentlichkeitsarbeit
Ein Foto zeigt eine Mauer aus Bausteinen, die so durchbrochen ist, dass ein Weg zwischen der Mauer durchführt. Ein roter Pfeil markiert diesen Weg.

Menschen mit Behinderungen haben entsprechend der UN-Behindertenrechtskonvention ein Recht auf barrierefreie Informationen. Menschen mit Lese- und Lernschwierigkeiten helfen Texte in Leichter Sprache dabei Informationen zu verstehen. Da der Übersetzungsprozess zeit- und kostenintensiv ist, finden sich bei den meisten Anbietern von Informationen nur wenige Inhalte in Leichter Sprache.

Spätestens seitdem KI-Tools wie ChatGPT für jeden verfügbar sind, liegt es nahe, KI, also Künstliche Intelligenz, auch für die Übersetzung von Texten einzusetzen.

Im Gegensatz zu Übersetzungen in eine andere Sprache ist bei der Nutzung von Übersetzungstools in Leichte Sprache jedoch einiges zu beachten. Trotzdem kann der Einsatz solcher Tools den Übersetzungsprozess durch Textschaffende unterstützen und dabei helfen, mehr Inhalte und Informationen in Leichter Sprache verfügbar zu machen.

Die Schwierigkeiten, die aktuell (Stand: Februar 2025) noch bei der Nutzung dieser Tools bestehen, hat die Überwachungsstelle des Bundes für Barrierefreiheit von Informationstechnik (BFIT Bund) in einer Stellungnahme zusammengefasst. Darin heißt es: „KI-generierte Texte können einerseits einige sprachliche Regeln der Leichten Sprache gut umsetzen und wirken daher auf den ersten Blick leicht verständlich. Andererseits weisen sie bei näherer Betrachtung oft noch große Defizite auf. So werden zum Beispiel Inhalte falsch übertragen oder die Ergebnisse sind für die Zielgruppe Leichter Sprache nicht verständlich.“