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Automatisches Testtool ANDI - Barrieren im Web finden

Test-Software Automatisches Testtool ANDI - Barrieren im Web finden

App - Info:
  • Anspruch: vertiefen
  • Aufwand: 5 bis 15 Minuten
  • Zielgruppe: Entwicklung

Das Testtool ANDI wird als Bookmarklet bzw. Favelet in einen der unterstützten Browser installiert. Damit steht es zum Beispiel über die Lesezeichen-Symbolleiste als „Ein-Klick-Werkzeug“ bereit.

Über dieses Bookmarklet wird dem Browser eine Analysefunktion hinzugefügt, die automatisch auffindbare Barrieren in der aktuell besuchten Webseite findet und nach Kategorien sortiert anzeigt. Das Tool arbeitet dabei u.a. auf Basis der internationalen Richtlinien Web Content Accessibility Guideline (WCAG) auf die u.a. auch die deutsche Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV) verweist.

Das Testtool liefert Ergebnisse in sieben Kategorien bzw. auswählbaren Modulen in englischer Sprache:

  • focusable elements
  • graphic/ images
  • tables
  • structures
  • color contrast
  • hidden content

In jedem ausgewählten Modul können nacheinander die Elemente auf der Seite bzw. die vermutlich gefundenen Barrieren (Accessibility Alerts) durchgegangen werden. Die Elemente werden meist direkt in der Webseite hervorgehoben.

In Modulen wie den Strukturelementen muss meist noch manuell beurteilt werden, ob zum Beispiel die Überschriftenstruktur den optischen Eindruck der Webseite widerspiegelt und ob es sich tatsächlich um eine Barriere handelt.

Auch wenn eine Seite alle ANDI-Prüfkriterien erfüllt hat, muss die Webseite noch nicht barrierefrei bzw. mit den Richtlinien konform sein. Zum Beispiel das Thema „Verständlichkeit“ wird von dem Prüftool nicht abgedeckt. Für einen ersten Überblick über die Barrierefreiheit eines Webangebots ist ANDI jedoch eine gute Wahl.